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Das LSD-Verfahren

Das LSD-Verfahren besteht aus markanten Prozesseigenschaften und -schritten.
Im Vergleich zum LIS-Verfahren ist dies ein bindergestützter 3D-Druck-Prozess.

  • Alle keramischen Materialien sind unabhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung und Partikelgröße verarbeitbar
  • Die keramischen Materialien werden zu einer wasserbasierten Suspension aufbereitet
  • Diese Suspension (Schicht dicke zwischen 25 bis 200 µm) wird Schichtweise aufgetragen
  • Es erfolgt eine vollständige Trocknung der keramischen Suspension in jeder Schicht zu einem kompakten Pulverbett
  • Mit mittels Druckköpfen wird der Binder gezielt in das Pulverbett eingetragen und somit wird ein dreidimensionales Bauteil generiert (Grünkörper)
  • Das Bauteil wird dann aus dem Pulverbett ausgewaschen und anschließend getrocknet
  • Dieses Bauteil kann in dem Zustand problemlos nachbearbeitet oder direkt gesintert werden